Zur diesjährigen Mitgliederversammlung trafen sich 41 Goldys im Restaurant Anker in Bern. Wir durften dazu auch Ruth Binggeli, die Kassierin der Schweizerischen Turnveteranninen Vereinigung begrüssen. Die statutarischen Geschäfte konnten speditiv erledigt werden. Die Rechnung wurde gutgeheissen. Sie schloss mit einem Gewinn von Fr. 86.90 ab. Der Mitgliederbeitrag wird weiterhin auf Fr. 20.00 belassen. Der Vorstand wurde in seiner jetzigen Zusammensetzung wiedergewählt.
Trudi Jungi hat als Rechnungsrevisorin nach 15 Jahren demissioniert. Nebst Doris Hunn stellt sich nun Brigitte Hirter aus Zollikofen für dieses Amt zur Verfügung. Trudi Jungi wurde durch Jenny Zaugg gebührend verabschiedet, war Trudi doch auch an der Gründung der Goldys beteiligt gewesen und hat viele Jahre die Anlässe Theater und Wanderungen betreut.
Elisabeth Gehrig als OK Präsidentin stellte kurz unsere Absicht vor, die Tagung der Schweizerischen Turnveteranninnen im Jahr 2013 in Bern durchzuführen.
Nach dem Mittagessen bummelten wir zum Stadttheater. Edith Müller hatte für uns eine Führung organisiert. Das Stadttheater in Bern wurde 1903 erbaut und ist noch das einzige aus dieser Epoche erhaltene Theater der Schweiz. In zwei Gruppen durften wir die Theaterwelt hinter den Kulissen kennen lernen. Für uns war es ein Labyrinth. Es ging treppauf und ab. Plötzlich standen wir auf der Bühne. Dort wurden uns die verschiedenen Beleuchtungen, der Aufbau der Bühne und der komplizierte Transport der Kulissen erklärt .Dann begaben wir uns in die verschiedenen Ateliers. Kulissen, Kleider, Masken, Perücken und Dekorationen werden alle selber hergestellt und für die verschiedenen Schauspieler und Sänger bereitgestellt. Daneben gibt es ein riesiges Lager von Gebrauchsgegenständen aller Art und aus vielen Jahrzehnten, die dann für die entsprechenden Aufführungen gebraucht werden. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Die 11/2 Stunden, die die Führung dauerte, waren wie im Fluge vorüber. Nun haben wir eine Ahnung was es braucht, um eine Theatersaison zu bestreiten. Übrigens sind am Theater im Ganzen ca. 300 Leute beschäftigt.
Ruth Lehmann